Vom 27.03.2026 bis 11.04.2026 absolvierte Eva Freibüchler einen wissenschaftlichen Forschungsaufenthalt im Labor von Prof Dr. Michael Rogers, dessen Labor im Rahmen des Vascular Biology Program des Boston Childrens Hospital forscht. Bereits mehrere Monate zuvor begann im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit dem dortigen Forschungsteam ein Projekt zur Pathogenese der Endometriose. Endometriose ist eine chronisch inflammatorische Erkrankung, die etwa 10 % der Frauen im reproduktionsfähigen Alter betrifft. Im Rahmen ihrer medizinischen Doktorarbeit in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Silke Härteis am Lehrstuhl für Molekulare und Zelluläre Anatomie an der Universität Regensburg beschäftigt sich Frau Freibüchler ebenfalls mit der Pathogenese dieser gynäkologischen Erkrankung, sodass sie diesen weiterführenden Forschungsansatz mit großem wissenschaftlichem Interesse verfolgen konnte.
Während des zweiwöchigen Aufenthalts erhielt sie die Gelegenheit, ihre bisherigen Forschungsergebnisse im Labor vorzustellen und im interdisziplinären Austausch konstruktive Anregungen zur Optimierung der Datenauswertung zu erarbeiten. Darüber hinaus konnte die BayWISS-Doktorandin neue experimentelle Methoden erlernen, die insbesondere die immunfluoreszenzbasierte Weiterarbeit am Omentumprojekt ermöglichen.
Zusätzlich nahm Frau Freibüchler an mehreren wissenschaftlichen Vorträgen im Rahmen des vaskulären Forschungsprogramms teil und konnte sich mit Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftlern sowie Ärztinnen und Ärzten aus unterschiedlichen Fachbereichen austauschen. Diese Gespräche ermöglichten wertvolle Einblicke in klinisch orientierte Forschungsansätze und förderten den wissenschaftlichen Austausch zwischen den beteiligten Arbeitsgruppen.
Ein besonderer Höhepunkt des Aufenthalts war die Abschlusspräsentation am Ende der zweiwöchigen Hospitation, an der ebenfalls Frau Freibüchlers Doktormutter Prof. Dr. Silke Härteis teilnahm. In diesem Rahmen konnte sie den aktuellen Stand der Omentumforschung präsentieren, die Ergebnisse aus Deutschland und den USA zusammenführen sowie die geplanten nächsten Forschungsschritte herausarbeiten.
Bericht von Eva Freibüchler, Doktorandin im BayWISS-Verbundkolleg Gesundheit
