zur Hauptnavigation springen zum Inhaltsbereich springen

BayWISS-Kolleg Health www.baywiss.de

Projekte im Verbundkolleg Gesundheit

© eliola, Pixabay

Das Hühnerei-Chorionallantoismembran-Modell zur Untersuchung von Endometriose-Gewebeproben und deren Reaktion auf verschiedene Substanzen

Endometriose ist eine weltweit bekannte Krankheit, die besonders Frauen im gebärfähigen Alter, meist zwischen 35 und 45 Jahre, betrifft. Dabei haben diese Frauen endometrioide Zellanhäufungen außerhalb des Uterus, die vom Hormon-Zyklus der Frau kontrolliert werden. Die betroffenen Frauen leiden dabei meist unter starken Schmerzen, irregulären Menstruationszyklen oder auch Infertilität und sind in ihrem Alltag oft eingeschränkt. Endometriose zeichnet sich durch eine hohe Vaskularisation aus, die zur Entstehung und zum Wachstum der Endometrioseherde führt, die vor allem durch Östrogene beeinflusst wird.

Das 3D-in-vivo- CAM- Modell wurde bisher unter anderem als Tumormodell zur Untersuchung von Neovaskularisation, zur Austestung individueller Krebstherapien oder zur Bewertung von neu auftretenden Metastasen verwendet. Das Modell ist ein Zwischenschritt zwischen Laborversuchen und Klinischer Forschung und erfüllt die 3R-Prinzipien (Reduction, Refinement, Replacement). Die Chorioallantois-Membran ist hoch vaskularisiert und dient als idealer fruchtbarer Nährboden für Zellen, wie z.B. Tumorzellen und Endometriosezellen und eignet sich zur Durchführung von Angiogenese-Untersuchungen mittels LASCA-Verfahren (Laser-Speckle-Contrast-Analysis).

Unser Fokus liegt darauf verschiedene Substanzen, wie Retinoide, im CAM-Modell in Bezug auf deren Einfluss auf die Neovaskularisation und Proliferation zu untersuchen. Dabei ist ein Vorteil des CAM-Modells, das wir die Möglichkeit haben Veränderungen in Echtzeit zu beobachten. Diese möchten wir im Anschluss immunohistochemisch darstellen und evaluieren.

MEMBER IN THE JOINT ACADEMIC PARTNERSHIP

since

Supervisor Deggendorf Institute of Technology:
Supervisor University of Regensburg:

Prof. Dr. Silke Härteis

Translationale Nieren-/Tumorforschung (From Bedside to Bench and from Bench to Beside) und Einsatz eines Patienten-spezifischen 3D-in-vivo-Modells, das die 3R-Prinzipien (reduce, refine, replace) implementiert. Dieses Modell ermöglicht nicht nur neue Forschungsansätze für die Untersuchung von Primärmaterial von Tumoren und Nierenzysten, sondern bietet die Möglichkeit einer individualisierten, patienten-spezifischen Forschung zur Etablierung neuer Therapieansätze. In der Tumorbiologie, wo man die Wirksamkeit von Medikamenten und deren Dosierung testen will, dient das Chorion-Allantois-Membran-Modell (CAM-Modell) als solcher „Zwischenschritt“ zwischen Tier und Mensch.

Projects:

Nina Kurz-Mammri

Nina Kurz-Mammri

University of Regensburg

Coordinator

Get in contact with us. We look forward to receiving your questions and suggestions on the Joint Academic Partnership Health.

Dr. Sabine Fütterer-Akili

Dr. Sabine Fütterer-Akili

Koordinatorin BayWISS-Verbundkolleg Gesundheit und BayWISS-Verbundkolleg Economics and Business

Universität Regensburg
Zentrum zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses
Universitätsstraße 31
93053 Regensburg

Telephone: +49 941 9435548
gesundheit.vk@baywiss.de

Claudia Le Floc'h

Koordinatorin BayWISS-Verbundkolleg Gesundheit und BayWISS-Verbundkolleg Economics and Business

Universität Regensburg
Zentrum zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses
Universitätsstraße 31
93053 Regensburg

Telephone: +49 941 9435548
gesundheit.vk@baywiss.de