zur Hauptnavigation springen zum Inhaltsbereich springen

BayWISS-Kolleg Health www.baywiss.de

Projekte im Verbundkolleg Gesundheit

© eliola, Pixabay '

Modellbasierte Analyse und technische Umsetzung molekularer Kommunikation mittels ICG in einem kombinierten 3D-In-vivo-System: CAM-Modell und Rattenmodell im Vergleich

Die synthetische molekulare Kommunikation (MC) überträgt Prinzipien chemischer Signalübertragung auf technische Systeme und adressiert perspektivisch neuartige medizinische In-vivo-Anwendungen. Experimentelle Arbeiten basieren bislang jedoch häufig auf vereinfachten Schlauch- bzw. Mikrofluidiksystemen, die komplexe vaskuläre Geometrie und Hämodynamik nur unzureichend abbilden. Ziel dieses Promotionsprojekts ist daher die Etablierung, Validierung und der direkte Vergleich zweier mikrochirurgischer In-vivo-Testplattformen: eines kanülierten Rattenkadavermodells mit künstlich etablierter Perfusion sowie des 3D-in-vivo-CAM-Modells des Hühnerembryos als potenziell standardisierbare, tierreduzierende Alternative. Als biokompatibler Modelltracer wird  ICG eingesetzt; dessen intravasale Verteilung und Transport werden in beiden Systemen mittels standardisierter NIR-Fluoreszenzbildgebung erfasst und quantitativ ausgewertet. Ergänzend wird im CAM-Modell ein modifiziertes Gefäßkopplersystem implantiert, um minimalinvasive Mess- und Detektionskonzepte zu erproben und die Erweiterbarkeit der Plattform zu demonstrieren. Durch die Erarbeitung standardisierter Protokolle und die systematische Erhebung vergleichender In-vivo-Datensätze werden zentrale Voraussetzungen für eine robuste, datengetriebene Optimierung synthetischer MC-Systeme und deren translationale Validierung in physiologisch relevanten Testumgebungen geschaffen.

MEMBER IN THE JOINT ACADEMIC PARTNERSHIP

since

Joint Academic Partnership Health

Supervisor University of Regensburg:

Prof. Dr. Silke Härteis

Translationale Nieren-/Tumorforschung (From Bedside to Bench and from Bench to Beside) und Einsatz eines Patienten-spezifischen 3D-in-vivo-Modells, das die 3R-Prinzipien (reduce, refine, replace) implementiert. Dieses Modell ermöglicht nicht nur neue Forschungsansätze für die Untersuchung von Primärmaterial von Tumoren und Nierenzysten, sondern bietet die Möglichkeit einer individualisierten, patienten-spezifischen Forschung zur Etablierung neuer Therapieansätze. In der Tumorbiologie, wo man die Wirksamkeit von Medikamenten und deren Dosierung testen will, dient das Chorion-Allantois-Membran-Modell (CAM-Modell) als solcher „Zwischenschritt“ zwischen Tier und Mensch.

Projects:

Supervisor Deggendorf Institute of Technology:

Prof. Dr. Thiha Aung

  • Studiengangsleiter Physician Assistant
  • Leiter des Lern- und Transferzentrum/Simulationszentrum an der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften
  • Kombination aus experimenteller Forschung und klinischem Mentoring
  • Internationale Forschungsaufenthalt in Kooperation mit Harvard Medical School
  • Internationale Hospitationen und Mitwirkung bei humanitären medizinischen Hilfsprojekten

Projects:

Ilgar Guseinov

Ilgar Guseinov

University of Regensburg

Coordinator

Get in contact with us. We look forward to receiving your questions and suggestions on the Joint Academic Partnership Health.

Dr. des. Christina Schmidt

Dr. des. Christina Schmidt

Koordinatorin BayWISS-Verbundkolleg Gesundheit und BayWISS-Verbundkolleg Economics and Business

Universität Regensburg
Zentrum zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses
Universitätsstraße 31
93053 Regensburg

Telephone: +49 941 9435548
gesundheit.vk [ at ] baywiss.de