zur Hauptnavigation springenzum Inhaltsbereich springen

BayWISS-Kolleg Gesundheit www.baywiss.de

Projekte im Verbundkolleg Gesundheit

© eliola, Pixabay

Biomechanische Analyse der oberen Extremität unter Berücksichtigung des Schulter- und Ellenbogengelenks im Biathlon- und Langlaufsport

Die Sportart Skilanglauf hat sich neben dem Leistungssport in den letzten Jahren auch zunehmend im Breitensport etabliert. Zuletzt wurde der Skilanglauf in der breiten Bevölkerung durch die Corona-Pandemie noch populärer. Dabei spielt auch der gelenkschonende und verletzungsarme Charakter der Sportart eine entscheidende Rolle in der Prävention bzw. Rehabilitation.         
Während man im Breitensport die bereits erwähnten gesundheitlichen Aspekte schätzt und nutzt, zielt der Leistungssport auf die schnellstmögliche Bewältigung einer gewissen Streckenlänge ab. Neben den konditionellen Fähigkeiten des Athleten hat auch die Lauftechnik eine große Bedeutung, die so vortriebsgenerierend, aber auch so ökonomisch wie möglich gestaltet werden sollte.
Die verschiedenen Kopplungsmöglichkeiten von Arm- und Beinarbeit in den Skilanglauftechniken fordern den Sportlern ein hohes Maß an koordinativen Fähigkeiten ab. Auch die muskuläre Beanspruchung sowie die Gelenkwinkel variieren in den unterschiedlichen Techniken und stellen Athleten sowie Trainer vor die Aufgabe, ein objektives, ökonomisches und den maximalen Vortrieb generierendes Technikleitbild zu etablieren.
Eine besonders große Bandbreite an verschiedenen Technikausführungen kann man im Bereich der Stockeinsätze erkennen. Die recherchierte Literatur zur Bewegungsanalyse und zu Technikmodellen des Stockeinsatzes belegt, dass   bislang nur wenige Untersuchungen zu diesem Thema und speziell im Bereich des Ellenbogens existieren.   Daher zielt diese Feldstudie auf die Untersuchung der Korrelation der Gelenk- und Rumpfwinkel beim Skirollerlauf mit deren biomechanischen Auswirkung auf den Vortrieb. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf den muskuloskelettalen Ketten der oberen Extremität, um die größtmögliche Vortriebskraft durch die Kraftübertragung auf den Skistock zu ermöglichen.
Dabei sollen die zugehörigen Gelenkwinkel des Schulter- sowie des Ellenbogengelenks analysiert, die Muskelaktivitäten ausgewählter Muskeln durch Elektromyographie erfasst sowie die wirkenden Stockkräfte gemessen werden. Ebenso wird ein Augenmerk auf den Einfluss unterschiedlicher Stocklängen auf den Vortrieb gelegt.
Die gewonnenen Erkenntnisse sollen genutzt werden, um das Technikleitbild zu objektivieren sowie individuelle Optimierungen im Bereich der Trainingsimpulse, dem Techniktraining sowie bei der Ausrüstung vorzunehmen.

MITGLIED IM KOLLEG

seit

Betreuer Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg:

Prof. Dr.-Ing. Sebastian Dendorfer

Das Labor für Biomechanik (LBM) unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Sebastian Dendorfer hat seinen Forschungsschwerpunkt in den Bereichen MuskuloskelettaleSimulation, mechanisches Verhalten von Biogeweben und Implantattechnologie. Das LBM ist als eines von weltweit nur drei AnyBody Knowledge Centers ein anerkanntes Kompetenzzentrum im Bereich der muskuloskelettalen Simulation.

Forschungsschwerpunkte:

  • Muskuloskelettale Simulation
  • Orthopädische Biomechanik

Betreute Projekte:

Theresa Straßberger

Theresa Straßberger

Universität Regensburg

Koordination

Treten Sie mit uns in Kontakt. Wir freuen uns auf Ihre Fragen und Anregungen zum Verbundkolleg Gesundheit.

Dr. Sabine Fütterer-Akili

Dr. Sabine Fütterer-Akili

Koordinatorin BayWISS-Verbundkolleg Gesundheit und BayWISS-Verbundkolleg Ökonomie

Universität Regensburg
Zentrum zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses
Universitätsstraße 31
93053 Regensburg

Telefon: +49 941 9435548
gesundheit.vk@baywiss.de